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Glossar

Familienbad

Ein Familienbad ist für Badplaner eine besondere Herausforderung. Schließlich gilt es, die unterschiedlichen und wechselnden Bedürfnisse verschiedener Generationen gekonnt unter einen Hut zu bringen. Darüber hinaus werden hier bereits die Weichen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter gestellt.

Im Idealfall ist ein Familienbad ein Raum, der viele Veränderungen zulässt. Er sollte einen Familienzuwachs ebenso leicht verdauen können wie geänderte persönliche Bedürfnisse seiner Nutzer. Dazu können luxuriöse Vorstellungen vom Wellnessbad ebenso gehören wie der Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben im Alter. Barrierefreiheit ist im Familienbad für Jung und Alt daher oberstes Gebot. Sie ist unverzichtbar, wenn das Alter spürbar wird, bietet aber auch jungen Menschen bereits ein Höchstmaß an Bequemlichkeit. Von rutschhemmenden Oberflächen, abgerundeten Kanten, bodengleichen Duschflächen, ausreichendem Bewegungsspielraum und strapazierfähigen Materialien profitieren nicht nur gebrechliche Menschen, sondern auch Kinder.

Unter der Maßgabe „Wohnen für Generationen“ sind viele Produkte entstanden, die für alle Altersklassen gleichermaßen attraktiv sind. Während sie jungen Menschen Komfort bescheren – wie eine große, zweisitzige Badewanne oder ein höhenverstellbares WC –, vermitteln sie Senioren ein Gefühl von Behütetsein und die ganz konkrete Chance, die Körperpflege möglichst lange eigenständig bewältigen zu können. Duschen ohne Stolperschwellen, Waschtische ohne Unterbau und eine intelligente Planung schaffen in jedem Raum die größtmögliche Bewegungsfreiheit. Da im barrierefreien Bad Wanne, Dusche, WC und alle gewünschten Gegenstände außerdem stets am rechten Platz zu finden sind, lassen sie sich auch kinderleicht nutzen. Am höhenverstellbaren Waschtisch zum Beispiel kann der Enkel sich ebenso problemlos waschen wie die Oma.

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